Green Aviation Hub bringt Elektroflug-Infrastruktur in Schleswig-Holstein voran

Pilotin lädt Velis Electro

Neue Ladepunkte in Wyk auf Föhr und Rendsburg-Schachtholm schaffen wichtige Grundlage für elektrische Luftfahrt im Norden

(Schleswig-Holstein im Mai 2026) Die elektrische Luftfahrt bekommt in Schleswig-Holstein weiter Rückenwind: Die Green Aviation Hub UG aus Mannheim hat gemeinsam mit engagierten Partnern vor Ort wichtige Infrastruktur für den Betrieb von Elektroflugzeugen auf den Weg gebracht. Im Fokus stehen dabei zwei neue Ladepunkte an strategisch relevanten Standorten: Wyk auf Föhr und Rendsburg-Schachtholm.

Mit einem 40 kW-Ladepunkt in Wyk auf Föhr und einem 30 kW-Ladepunkt in Rendsburg-Schachtholm entsteht ein wichtiger Baustein für ein künftiges E-Flug-Netz im Norden Deutschlands. Ziel ist es, Elektroflugzeuge nicht nur lokal an einzelnen Flugplätzen einsetzen zu können, sondern perspektivisch auch Streckenflüge, Ausbildungsflüge und neue Nutzungskonzepte in der Allgemeinen Luftfahrt zu ermöglichen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Rendsburg-Schachtholm. Der Flugplatz entwickelt sich zunehmend zu einem aktiven Knotenpunkt für die elektrische Luftfahrt in Schleswig-Holstein. Die Zusammenarbeit vor Ort ist geprägt von großer Offenheit, technischem Interesse und dem klaren Willen, neue Formen der Luftfahrt praktisch erlebbar zu machen.

„Elektroflug wird erst dann wirklich alltagstauglich, wenn Ladeinfrastruktur an den richtigen Orten verfügbar ist“, so Jürgen Fuchs, Technischer Leiter im Green Aviation Hub. „Mit Wyk auf Föhr und Rendsburg-Schachtholm entstehen zwei Standorte, die zeigen, wie wichtig Kooperation, Pragmatismus und regionale Vernetzung für die Zukunft der Allgemeinen Luftfahrt sind.“

Über die bereits realisierten Ladepunkte hinaus wurde in Rendsburg-Schachtholm zudem Material für einen weiteren 30 kW-Ladepunkt bereitgestellt. Dieser kann perspektivisch an einem weiteren Standort in Schleswig-Holstein eingesetzt werden – etwa in St. Peter-Ording oder Husum. Damit wird die Grundlage geschaffen, das entstehende Netz Schritt für Schritt auszubauen und zusätzliche Landeplätze für den Elektroflug zu erschließen.

Auch an weiteren Standorten in Schleswig-Holstein gibt es bereits Berührungspunkte mit elektrischer Luftfahrt. In Neumünster wurde im Zusammenhang mit dem Leasing einer Pipistrel Velis Electro ein passendes Pipistrel-Ladegerät eingebunden. Auf Sylt steht ebenfalls ein Pipistrel-Ladegerät im Kontext des dort eingesetzten Elektroflugzeugs. Diese Beispiele zeigen: Die Dynamik im Norden wächst – und mit ihr der Bedarf an verlässlicher, skalierbarer Ladeinfrastruktur.

Für Flugplätze, Vereine, Flugschulen und Charteranbieter eröffnet diese Entwicklung konkrete Chancen. Elektroflugzeuge können insbesondere im Ausbildungsbetrieb, bei kurzen regionalen Strecken und im lokalen Charterverkehr ihre Stärken ausspielen: leiser Betrieb, geringere lokale Emissionen und ein modernes Flugerlebnis.

Mit der Umsetzung der Ladepunkte in Wyk auf Föhr und Rendsburg-Schachtholm leistet Green Aviation Hub einen konkreten Beitrag zur Weiterentwicklung der Allgemeinen Luftfahrt. Das Unternehmen begleitet Projekte von der Planung über die Organisation der technischen Komponenten bis zur praktischen Integration in den Flugbetrieb.

Schleswig-Holstein zeigt damit, wie der Einstieg in die elektrische Luftfahrt gelingen kann: nicht als abstraktes Zukunftsversprechen, sondern mit konkreter Infrastruktur, engagierten Flugplätzen und starken Partnern vor Ort.